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Ratgeber: Rufnummernportierung, Router für die Übergangszeit und Netzwerk-Optimierung

 

 

Kündigung des alten Anbieter und Portierung der Telefonnummer

Der Alt-Anschluss wird durch die DG gekündigt und – wenn vereinbart – eine Telefonnummern-Portierung durchgeführt. Die Aktivierung des neuen Anschlusses und die Deaktivierung des Altvertrags werden aber nicht gleichzeitig durchgeführt. Abhängig vom Altvertrag kann/muss man beide Anschlüsse gleichzeitig nutzen.

Sobald der neue Anschluss aktiviert ist, kann man ihn auch bereits nutzen. Aber Obacht: Der Telefonanschluss wurde damit noch nicht portiert, d.h. dass die zugehörige Telefonnummer noch zum alten Anschluss gehört. Wenn nun der existierende Internet-Router einfach am neuen Anschluss genutzt wird, so ist die Telefonnummer solange nicht erreichbar, bis die Portierung des Anschlusses vollständig durchgeführt wurde. Unter Umständen kann das sehr lange dauern, weil es abhängig vom Ende des Altvertrages ist. Von der Deutschen Glasfaser wird allerdings für diese Übergangszeit eine „temporäre“ Telefonnummer eingerichtet, mit der man dann über den neuen Anschluss telefonieren kann. (Die Nummer ist im Kundenportal unter https://kundenportal.deutsche-glasfaser.de/selfcare einsehbar. Wenn gewünscht, kann diese „temporäre Rufnummer“ dauerhaft genutzt werden. Da sie aber mit der Rufnummernportierung standardmäßig deaktiviert wird, braucht es dafür eine Info an den Kundenservice der DG, so dass die Nummer wieder aktiviert wird.)

Ratschlag Nr. 1: Beschaffen Sie einen zweiten Router für die Übergangszeit

Um parallel beide Anschlüsse nutzen zu können, wäre die Neuanschaffung eines zweiten Routers sinnvoll. Somit könnte man „auf der grünen Wiese“ neben dem alten Anschluss den neuen einrichten, ohne dass man den Anschluss anfassen müsste und könnte beides gleichzeitig nutzen:

  • Den alten Anschluss fürs Telefon, um weiter unter der bekannten Nummer erreichbar zu sein.
  • Den neuen Anschluss fürs Internet, um alle Annehmlichkeiten des neuen Glasfaser-Anschlusses zu nutzen.

 

Ratschlag Nr. 2: Beschaffen Sie einen guten Router

Alle Fragen zum nötigen Router werden von der DG auf folgenden Webseite beantwortet, hier wird auch eine Liste der kompatiblen und populären AVM „Fritz!boxen“ bereit gestellt: https://www.deutsche-glasfaser.de/privatkunden/internet/hardware/router/

Wir verkleinern wir die Liste auf nur vier Geräte.  Unserer Ansicht nach sind diese Geräte gut geeignet, um das Potential und alle Funktionen des neuen Glasfaser-Anschlusses wirklich nutzen zu können:

  • AVM Fritz!Box 7590: Das Flaggschiff von AVM mit der augenblicklich größten Performance und den meisten Funktionen. Unterstützt heute schon die möglichen Bandbreiten von 500 MBit/s bzw. 1 Gbit/s am dedizierten WAN-Anschluss. Link zur Fritz!Box 7590. Listenpreis derzeit ca. 249 Euro.
  • AVM Fritz!Box 7580: Vergleichbar mit der Fritz!Box 7590, hat aber eine andere Bauform und ist gewissermaßen der Vorgänger. Sie unterstützt aber ebenfalls heute schon die möglichen Bandbreiten von 500 MBit/s bzw. 1 Gbit/s am dedizierten WAN-Anschluss. Link zur Fritz!Box 7580. Listenpreis derzeit ca. 199 Euro.
  • AVM Fritz!Box 7490: Der eigentliche Vorgänger der Fritz!Box 7590. Allerdings hat die Fritz!Box 7490 keinen „dedizierten“ WAN-Anschluss weil sie eigentlich als DSL-Router konzipiert ist und somit „nur“ einen DSL Anschluss Port bietet. Um trotzdem als Router am Glasfaser-Anschluss genutzt werden zu können wird der erste der GBit LAN-Ports zweckentfremdet, der dann als WAN-Port am Glasfasermodem angeschlossen wird. Ob dieser Port auch die Performance einer 500 Mbit/s Bandbreite unterstützt können wir nicht beantworten, hier fehlen einfach die Erfahrungswerte. Die Bandbreiten von 100/200 Mbit/s können aber Ohne Probleme genutzt werden. Link zur Fritz!Box 7490. Listenpreis derzeit ca. 199 Euro.
  • AVM Fritz!Box 7362 SL: Der kleine Bruder der Fritz!Box 7490. Allerdings hat die Fritz!Box 7362 SL keinen ISDN/S0 Anschluss sowie keinen „dedizierten“ WAN-Anschluss weil sie eigentlich als DSL-Router konzipiert ist und somit „nur“ einen DSL Anschluss Port bietet. Um trotzdem als Router am Glasfaser-Anschluss genutzt werden zu können wird der erste der GBit LAN-Ports zweckentfremdet, der dann als WAN-Port am Glasfasermodem angeschlossen wird. Ob dieser Port auch die Performance einer 500 Mbit/s Bandbreite unterstützt können wir nicht beantworten, hier fehlen einfach die Erfahrungswerte. Die Bandbreiten von 100/200 Mbit/s können aber Ohne Probleme genutzt werden. Link zur Fritz!Box 7362 SL.

 

Ratschlag Nr. 3 und Spar-Tipp: Leihen Sie einen Router

Router können auch geliehen werden, z.B. hier: https://www.routermiete.de Die AVM Fritzbox 7490 bekommt man für 2,99 Euro im Monat (bei 24 Monaten Laufzeit in Summe also 71,76 €) und kann anschließend einfach das neue Modell mieten. Der Listenpreis für die Fritzbox 7490 liegt aktuell bei 249 Euro, so dass gut 177 Euro sparen kann.

 

Ratschlag Nr. 4: Optimieren Sie Ihr Heimnetzwerk 

Um den Glasfaser-Anschluss zuhause optimal nutzen zu können, hier einige Möglichkeiten, wenn Sie nicht ohnehin schon über eine „strukturierte Netzwerkverkabelung“ verfügen. Im Prinzip hängt eine optimale Nutzung des Anschlusses meistens von der Positionierung des Routers ab. Es gibt nun viele Wege, z.B. die Reichweite des eigenen Netzwerkes und WLANs zu vergrößern. Zu diesem Thema haben sich schon viele Menschen sehr viele Gedanken gemacht, hier nun unsere:

Erweiterung des Netzwerks über PowerLAN/WLAN

Beim PowerLAN werden die vorhandenen Stromkabel dazu genutzt, um zusätzlich „Daten“ zu übertragen. Hierbei werden von verschiedenen Herstellern im Prinzip zwei verschiedene Typen von PowerLAN-Adaptern angeboten, die verschiedene Bandbreiten unterstützen. Reine PowerLAN-Adapter, die Erweiterung „nur“ über Kabel bereitstellen und PowerLAN Adapter, die neben der kabelgebundenen Erweiterung zusätzlich noch ein „eigenes“ WLAN aufspannen und somit die WLAN-Abdeckung erheblich erweitern.

  • WLAN-Repeater: Aus unseren Erfahrungen sind WLAN-Repeater die schlechteste Möglichkeit die Reichweite seines WLANs zu vergrößern. Repeater sind lediglich eine Art von Signalverlängerung/Verstärkung, die einfach ausgedrückt auf Kosten der zur Verfügung stehenden Bandbreite arbeiten.
  • Eigene WLANs (z.B. pro Etage): In der Vergangenheit war es nur möglich, die „Bandbreite“ seines im Eigenheim genutzten WLANs voll zu nutzen, indem man z.B. in jeder Etage seines Hauses ein „eigenes“ WLAN nutzt. Bei drei Etagen (Keller, EG und OG) hatte man somit drei verschiedene WLANs, z.B. „WLAN Keller“, „WLAN EG“ und „WLAN OG“). Somit konnte man – eine Verbindung zum richtigen Netzwerk vorausgesetzt – die volle zur Verfügung stehende Bandbreite nutzen. Diese Vorgehensweise setzte allerdings ggf. einen manuellen Wechsel zur optimalen Nutzung des WLANs voraus. Ok, könnte man sagen, dann nehme ich halt den identische Namen und Passwort für alle drei eigentlich getrennten WLANs – das funktioniert zwar, könnte aber Probleme beim sog. Roaming verursachen, da ein verbundenes Gerät sich nicht automatisch mit dem für den Standort optimalen Access Point verbindet. D.h. einmal mit dem Access Point im OG verbunden, erfolgt bei einem Gang in den Keller nicht automatisch die Verbindung mit dem optimale Access Point im Keller.
  • MESH-WLAN (Optimum): Aktuelle WLAN-Lösungen für Heimnetzwerke werden immer mächtiger und stellen mittlerweile Funktionen bereit, die aus Firmen-WLAN Lösungen bekannt und erprobt sind. Mehrere WLAN-Access Points stellen hier „ein“ WLAN zur Verfügung, bei dem auch das beschriebene Problem des WLAN-Roamings nicht mehr besteht. Eine solche Lösung stellt sogar zusätzlich zum eigenen WLAN ein „Gäste-WLAN“ über alle zur Verfügung stehenden Access Points zur Verfügung.

 

 

Wir Unterstützen Sie gerne bei der Vorbereitung und Umstellung zum Anschluss der Deutschen Glasfaser.

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